30. September 2021 | Allgemein

„Schulgesundheitskräfte sind ein Segen“

Für Petra Budke sind die Schulgesundheitsfachkräfte „ein Segen“. In ihrer Rede betonte sie, die Fachkräfte böten „Kindern mit chronischen Erkrankungen Unterstützung, sie wirken präventiv und gesundheitsfördernd auch in Bezug auf Ernährung und Bewegung, sie leisten psychologische Hilfe, sie tragen wesentlich zur Vermeidung von Rettungseinsätzen bei und sie waren und sind für die Schulen in der Coronapandemie ein Segen, wenn es um die Umsetzung von Hygieneregeln und Testkonzepten geht und um die vielen Fragen, die natürlich auch Schülerinnen und Schüler rund um die Pandemie bewegen.“  Brandenburg habe mit den Schulgesundheitskräften etwas Neues ausprobiert, anderer Bundesländer wie Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin und NRW folgten dem Beispiel.

Es ginge um 18 Kräfte in Voll- und Teilzeit im Stellenumfang von 14 Vollzeitäquivalenten, die an 26 Grund- und Oberschulen sowie mit einer Kraft an einem Oberstufenzentrum tätig seien. Bisher wurden die Ausgaben dafür hälftig von den kooperierenden Kassen getragen. Durch Beendigung dieser Kooperation zum Ende der Modellphase verdoppele sich der bisherige Landesanteil auf dann rund 800.000 Euro. Diese Summe sei im Haushaltsentwurf der Landesregierung noch nicht etatisiert – und deshalb, so kündigte Budke an, „werden wir die Beratungen dazu in den Fachausschüssen weiterführen. Dabei wird selbstverständlich die Zukunft der Schulgesundheitsfachkräfte Thema sein. Denn der Ball liegt nun bei uns als Haushaltsgesetzgeber. Ich glaube, die heutige Debatte hat schon gezeigt, dass der politische Wille dazu da ist, einen gangbaren Weg zu finden, und meine Fraktion und ich werden alles dafür tun, um hier zu einer gemeinsamen konstruktiven Lösung zu kommen.“

 

 

 

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